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Bundesrat hält an Aufwand-besteuerung fest

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Pauschalbesteuerung : Willkommene Anerkennung für den Föderalismus

Sitten/Bern – Gemäss dem Bundesrat hat die Pauschalbesteuerung „eine grosse Bedeutung für die Steuereinnahmen und die Wirtschaft mancher Kantone“. Für das Wallis ist diese Praktik für die nahe Zukunft lebenswichtig. Die WIHK freut sich über die Berücksichtigung dieser kantonalen Eigenheit durch die Bundesbehörden. Die Walliser Wirtschaft unterstützt die Landesregierung bei der Bekämpfung der Initiative, welche die Abschaffung der Pauschalbesteuerung anstrebt.

Initiative stellt öffentliche Einnahmen in Frage

Die Aufwandbesteuerung ist ein wichtiger wirtschaftlicher Trumpf. Für Peripherie- und Berggebiete hat die Aufwandbesteuerung eine besonders grosse strategische Bedeutung. 1’300 von den 5’600 in der Schweiz pauschalbesteuerten Ausländer wohnen im Wallis. Ihr jährlicher Beitrag an die Walliser öffentlichen Finanzen beträgt fast 200 Millionen Franken. Das Verbot der Aufwandbesteuerung würde schon die stark belasteten öffentlichen Haushalte weiter unter Druck setzen.

Initiative bremst die Walliser Wirtschaft

Pauschalbesteuerte Ausländer generieren ein beträchtliches Investitions- und Konsumvolumen. Gemäss der Angaben der kantonalen Steuerverwaltung werden jährlich 200 Millionen in die Bauwirtschaft investiert und 155 Millionen im Handel, Gewerbe und Dienstleistungen konsumiert.

Der wirtschaftliche Beitrag von pauschalbesteuerten Ausländern schafft im Wallis 2’700 Arbeitsplätze. Das Ende der Pauschalbesteuerung stellt eine direkte Bedrohung für die Mehrzahl dieser Arbeitsplätze dar.