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Eidgenössische Abstimmungen 23. September 2012

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Position der Walliser Wirtschaft

Sitten – NEIN zur Initiative zum Schutz vor Passivrauchen und zum Artikel über die Jugendmusikförderung. Die Walliser Industrie- und Handelskammer spricht sich gegen die freiheitsbedrohenden Tendenzen und die Erhöhung der Staatsausgaben aus.

Stopp der Diskriminierung der Raucher

Das aus Respekt für die individuelle Freiheit und die regionalen Besonderheiten entstandene Rauchverbot gehört heute zum guten Anstand. Die Initiative « Schutz vor Passivrauchen » geht hingegen viel weiter. So geht es nicht mehr darum, die Nichtraucher zu schützen. Durch Rauchverbote in separaten isolierten Orten, wird die Verbannung der Raucher angestrebt.

Die WIHK ist gegen diesen freiheitsbedrohenden, hygienistischen und ungeduldigen Text. Im Wallis, Tourismuskanton par excellence, sollten zumindest die Investitionen in die Einrichtung von Fumoirs, welche seit 2010 gesetzlich vorgeschrieben sind, geachtet werden.

In die Zukunft investieren, nicht in die Freizeit

Die Förderung der musikalischen Erziehung ist zweifelsohne wünschenswert. Sie verdient es jedoch nicht, in der Konstitution verankert zu sein. Der Zugang zur Musik und deren Förderung sind klar Aufgaben des privaten Bereichs.

Die Anwendung dieses Textes bedeutet eine zusätzliche Belastung der Staatsfinanzen. Diese neuen Ausgaben sind unvernünftig. Der Mangel an Ingenieuren, Technikern und Spezialisten bedroht den Schweizer Arbeitsmarkt. Die Prioritäten sollten bei den sprachlichen, wissenschaftlichen, technischen sowie mathematischen Ausbildungen liegen.

Wenn wie weiterhin in einem Land leben wollen, das sich solche Fragen stellen kann, sollten wir in die Zukunft der Jugend investieren, nicht in deren Freizeit. Die WIHK sagt NEIN zum Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung.