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Rückkehr zu den Kontingenten

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Unsicherheiten für Unternehmen

Das Walliser Komitee „NEIN zur SVP-Abschottungsinitiativeˮ bedauert den Entscheid der Mehrheit der Schweizer, die Einwanderung wieder zu begrenzen, denn sie bedeutet ein abruptes Ende der bisherigen Einwanderungspolitik in unserem Land. Die Initiative fordert ganz klar eine Neuausrichtung der wirtschaftlichen Interessen der Schweiz. Die Wirtschaft wird sich sofort daran machen, auf eine massvolle gesetzliche Umsetzung für unsere Unternehmen hinzuwirken.

Auf der Verliererseite stehen heute nicht die Parteien, sondern die Unternehmen aus dem Wallis und der ganzen Schweiz. So können Landwirtschaft, aber auch Tourismus, Bauwirtschaft und Gesundheitswesen nicht mehr frei Personal aus der Europäischen Union rekrutieren, um die Qualität ihrer Dienstleistungen sicherzustellen. Wenn die Abkommen gekündigt werden, verlieren die Unternehmen auch ihren bevorzugten Zugang zu über 500 Millionen Konsumenten.

Konkrete Vorschläge?

Während der Debatten haben die Initianten stets betont, eine Umsetzung der Initiative sei auch ohne übermässigen bürokratischen Aufwand möglich. Nun erwarten das Walliser Komitee „NEIN zur SVP-Abschottungsinitiativeˮ, die Wirtschaftsvertreter, die sich in dieser Kampagne engagiert haben, und die Unternehmen von der SVP konkrete Vorschläge. Uns steht eine Zeit der Unsicherheit bevor. Unser Land muss nun unseren europäischen Partnern dieses Abstimmungsergebnis aus einer Position der Schwäche heraus erklären und wahrscheinlich die Freizügigkeit und die bilateralen Verträge mit den 27 EU-Mitgliedsstaaten neu verhandeln.