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Walliser Konjunktur im Februar 2011

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Dynamik der Walliser Wirtschaft setzt sich fort

Nach dem dynamischen Start in das Jahr 2011 kann die Walliser Wirtschaft den Aufwärtstrend auch im Februar fortsetzen. Die Ergebnisse des Walliser Konjunkturindikators lassen für den Berichtsmonat Februar 2011 auf einen Anstieg der regionalen Wirtschaftsleistung um rund 2.6 % gegenüber der Vorjahresperiode schliessen (Januar 2011: +2.4%). Im Vergleich zu den letzen beiden Quartalen des Jahres 2010 (3.Quartal: +1.8%, 4.Quartal: +1.3%) hat die Walliser Wirtschaft damit wieder stärker an Fahrt aufgenommen.

Auch Walliser Exporte weiterhin dynamisch

Analog zur Walliser Konjunktur, kann auch die Entwicklung der Walliser Güterexporte an das erfreuliche Ergebnis vom Januar 2011 anknüpfen. Nachdem das Exportvolumen im Januar bereits um 18.9 % zulegen konnte, wurde im Berichtsmonat Februar ein erneuter starker Anstieg der Güterausfuhren um 19.1 % erreicht. Die grossen Walliser Exportbranchen weisen jedoch sehr unterschiedliche Ergebnisse auf: Während die chemisch-pharmazeutische Industrie ihre Exporte fast um ein Drittel erhöhen konnte (+30.0%), legte die Metallindustrie nur leicht zu (+2.5%). Die Maschinenindustrie hingegen erlitt einen Rückgang der Ausfuhren (-4.1%).

Gute Aussichten für die Walliser Bauwirtschaft

Die Indikatoren der Bauwirtschaft, Arbeitsvorräte und Bauvorhaben, signalisieren für den Kanton Wallis gute Aussichten. Die Arbeitsvorräte liegen sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau über dem Niveau des Vorjahresquartals (+5.5% bzw. +8.3%). Die Bauvorhaben konnten noch stärker zulegen und befinden sich sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau rund 30 % über dem Niveau des Vorjahresquartals.

Tourismusnachfrage im Februar 2011 stark rückläufig

Die Zahl der Übernachtungen in Walliser Hotels ist im Februar 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat um deutliche 12.7 % zurückgegangen. Die Gründe dafür liegen in den ungünstigen Rahmenbedingungen: Zusätzlich zu dem starken Franken, der Urlaubsreisen in die Schweiz für ausländische Gäste verteuert, machen sich die schlechten Schneeverhältnisse in nicht alpinen Regionen bemerkbar. So zeigte sich vor allem die ausländische Nachfrage mit einem Minus von 16.4 % rückläufig. Aber auch die Binnennachfrage hat deutlich nachgelassen (-8.2%). Die einzelnen Herkunftsmärkte entwickelten sich dabei sehr unterschiedlich: Während beispielsweise die Zahl der Hotelübernachtungen von Gästen aus Asien (+20.2%) und Nordamerika (+15.6%) deutlich zulegten, gingen jene aus Westeuropa um mehr als 18 % zurück. Der deutlichste Rückgang zeigte sich in Belgien, wo sich die Nachfrage fast halbiert hat.

Arbeitsmarkt zeigt Aufwärtstendenz

Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag im Februar 2011 im Kanton Wallis bei 3.8 % und damit um 0.2 % tiefer als noch im Januar 2011 und um 0.5 % tiefer als im Jahresdurchschnitt 2010. Der Aufwärtstrend, der sich im Jahresverlauf 2010 zeigte, kann im neuen Jahr also fortgesetzt werden.